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ttc steht nach 6:2 Sieg über Langstadt im Finale gegen Kolbermoor

Um 20.59 Uhr war es soweit: Nana verwandelte ihren Matchball zum deutlichen 3:0 Sieg über die Ex-Berlinerin Petrissa Solja, sicherte damit den 5. Spielpunkt für den ttc und machte damit den Einzug ins Playoff-Finale um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft klar.

Top-Leistung in beiden Einzeln: Nana revanchiert sich für ihre beiden Niederlagen im Hinspiel

Am Ende der Begegnung konnten die 164 Zuschauer einen überlegenen 6:2 Heimsieg ihres Teams über den TSV Langstadt (Hinspiel 6:4 für den ttc) bejuben. Im Finale wartet der SV DJK Kolbermoor, der sein zweites Match gegen Bad Driburg erneut souverän gewonnen hat (6:2 und 6:1).

Im Vergleich zum Hinspiel rückte Monika Pietkiewcz für Janina Kämmerer bei Langstadt ins Team, bei eastside gab es keine Änderung.

In den Doppeln stand sich an Tisch 1 Pietkiewicz/Lemmer und Pota/Ekholm, an Tisch 2 Solja/Cheng und Shan/Mittelham gegenüber.

Nina - sicheres Fundament und Garant für den Einzug ins Final

Gina und Mati dominierten schon im 1. Satz klar mit 11:6. Obwohl ihre Gegnerinnen im 2. Satz das Spiel bis zum 9:9 zu bestimmen versuchten, hieß es doch schließlich 11:9 für eastside. Der dritte Satz (11:4) brachte dann einen glatten 3:0-Sieg

 

 Im anderen Doppel konnte Nina Mittelham mit Shan Xiona nur den zweiten Satz mit 15:13 für sich verbuchen, das Spiel endete 3:1 für Langstadt.

Auch Matilda ist in beiden HF-Spielen eine sichere Bank

Shan revanchiert sich zum Ersten: 3:0 gegen Cheng
Nach dem Gleichstand der Doppel konnte Shan Xiaona drei Sätze im ersten Einzel gegen Hsien-Tzu Cheng eindeutig für sich entscheiden, ganz anders als im Hinspiel. Beim zweiten Einzel gegen Petrissa Solja hatte Georgina Pota das Nachsehen, obwohl sie im zweiten Satz Stärke zeigte, am Schluss verlor sie 1:3, der Zwischenspielstand war nun 2:2.

Gina gewinnt beide Matches gegen Cheng

Nina und Matilda ohne Fehl und Tadel und sind Garant für den Gesamterfolg
Die Spannung in der Halle war spürbar, doch die Unterstützung durch die eastside-Fans wuchs von Minute zu Minute. In allen vier weiteren Spielen dieser Begegnung gelang Langstadt kein einziger Satzgewinn mehr. Im unteren Paarkreuz konnte eastside durch Ninas klaren 3:0-Sieg gegen Alena Lemmer und durch Matilda Ekholms erst im 5. Satz erfolgreiches 3:2-Resultat gegen Monika Pietkiewicz punkten, welche im zweiten und vierten Satz heftigen Widerstand leistete, sich aber insgesamt nicht durchsetzen konnte.

 

Shan revanchiert sich zum Zweiten: 3:0 gegen Solja


Im Showdown im oberen Paarkreuz sorgten Shan Xiaona und Georgina Pota zum guten Schluß durch ihre zwei souveränen 3:0-Siege für große Freude bei den zahlreichen Zuschauern. Nana  zeigte ihre Klasse gegen Petrissa Solja, obwohl es im ersten und dritten Satz Spitz auf Knopf stand, konnte sie sich mit 12:10, 11:4 und wieder mit 12:10 durchsetzen. 
Wie im Hinspiel in Langstadt konnte Georgina Pota ihre Überlegenheit im letzten Spiel des Abends gegen Hsien-Tzu Cheng mit großem Erfolg unter Beweis stellen. Ihr sehenswerter 3:0-Sieg sorgte für einen Gesamt-Spielstand von 6:2 gegen die Gäste aus Langstadt. Und damit steht eastside zum ersten Mal seit Einführung des Playoffs in der vergangenen Saison im Meisterschaftsfinale.
 

Fazit: Geschlossene Mannschaftsleistung bringt den Erfolg

Nanas Familie: Papa mit Mia und Mama Shan

Unser großer Trumpf war das untere Paarkreuz. Nina und Matilda waren der stabile Rückhalt für Gina und Nana. Sowohl Nana als auch Gina haben in beiden Spielen gegen Langstadt deutlich ansteigende Form und Selbstbewusstsein gezeigt. Ich bin mit der Leistung meiner Spielerinnen sehr zufrieden," so Trainerin Irina Palina.



© Bilder: Lutz H. Basch