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European Games: Beide Nationalmannschaften lösen Olympia-Ticket

Mission erfüllt! Nachdem die deutschen Damen mit einem deutlichen 3:0 Sieg gegen Europameister Rumänien am frühen Nachmittag vorgelegt hatten, zog das Herrenteam mit einem ebenso deutlichen 3:0 Sieg über den WM-Dritten Schweden nach.
Mit den Siegen haben unsere Teams die direkte Qualifikation für die Olympischen Spiele im kommenden Jahr in Tokio geschafft. Glückwunsch.

Nina und Nana ebnen den Weg nach Tokio
Besonders erfreulich aus Berliner Sicht: Die beiden eastside-Spielerinnen Nina Mittelham und Xiaona Shan hatten wesentlichen Anteil an diesem Erfolg.

Nana war eigentlich „nur“ als Ersatzspielerin nach Minsk angereist. Auf Grund des verletzungsbedingten Ausfalls von Petrissa Solja (gute Besserung an dieser Stelle!) rückte Shan im Halbfinale gegen Polen in die Mannschaft. „Ich habe nicht mit einem Einsatz bei dem Turnier gerechnet. Gegen Polen war ich noch nicht richtig im Wettkampf-Modus. Im Finale gegen die Rumäninnen lief es bei mir deutlich besser," so Nana.
Im Halbfinale stellte Nina dafür ihre ganze spielerische Klasse und ihre mittlerweile gewonnene Nervenstärke unter Beweis, als sie im entscheidenen Spiel gegen Polens Nummer 1, die Defensivkünstlerin Li Qian, im 5. Satz einen 6:9 Rückstand in ein 11:9 unwandelte und damit den Einzug ins Finale klar gemacht hatte.

Gegen Europameister Rumänien setzte unser Vereinsdoppel mit ihrem 3:2-Sieg gegen die zweifachen Doppel-Europameisterinnen Daniela Dodean-Monteiro/Elizabeta Samara im Auftaktspiel gleich ein deutliches Ausrufezeichen. „Nachdem wir gegen Polen noch nicht unseren gewohneten Rhythmus gefunden hatten, hat heute alles gepasst. Die Rumäninnen standen damit von Anfang an unter Druck. Han Ying brachte nach dem Verlust des ersten Satzes Szocs regelrecht zur Verzweiflung. Und Nana hat gegen Dodean dann den Sack zugemacht. Wir sind jetzt alle nur happy!", gab Nina überglücklich zu Protokoll.