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Auslosung Champions League:

eastside trifft auf Hodonin

In der Saison 2019/20 war Meister und Pokalsieger ttc berlin eastside der ganz große Wurf, das „Triple“ inklusive des anvisierten Gewinns der Champions League, nicht vergönnt. Doch man scheiterte nicht etwa sportlich, sondern aufgrund des Umstands, dass der europäische Dachverband ETTU den Wettbewerb aufgrund der Corona-Pandemie unmittelbar vor den Halbfinals abbrach. Dort hätte der Hauptstadtklub gegen den vermutlich stärksten Rivalen Tarnobrzeg die realistische Chance auf den Einzug ins Finale und somit auf Europas Krone besessen.


Nur zu gerne würde man das in der neuen Spielzeit nachholen, doch die Konkurrenz ist hellwach. Zudem weiß man zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch gar nicht, unter welchen Bedingungen und Auflagen infolge von Covid-19 der Wettbewerb stattfinden wird. Am Freitag, 17. Juli 2020 wurde in Luxemburg jedenfalls die Auslosung der Vorrundengruppen vorgenommen.

Topgesetzt ist der Gewinner der Saison 2018/2019, KTS Enea Siarka Tarnobrzeg (Polen). Auf zwei der Setzliste ist Deutschlands Vertreter eastside positioniert. Der viermalige Königsklassen-Gewinner aus der Bundeshauptstadt mit den DTTB-Assen Shan Xiaona und Nina Mittelham sowie mit Hollands Nummer 1, Britt Eeraland, trifft in Gruppe D auf Tschechiens Meister SKST Stavoimpex Hodonin.


Der dritte Gruppengegner steht aufgrund einer Modusänderung noch nicht fest. Komplettiert wird die Berliner Gruppe durch eines von acht Teams, die zunächst in der ersten Stufe noch ein Relegationsspiel bestreiten müssen.

Der Gruppengegner aus Tschechien ist jedenfalls alles andere als ein Nobody und erreichte – unter anderem mit der polnischen Topspielerin Natalia Partyka und der international für Australien spielenden Koreanerin Min Hyyung Jee – in der zurückliegenden Saison das Viertelfinale, wo man den Topfavoriten Tranobrzeg beim 2:3 und 1:3 mächtig forderte.

„Wir haben die Auslosung zur Kenntnis genommen, da die Mannschaftsmeldung aber erst bis zum 3. September erfolgen muss, kann man noch gar nichts sagen“, räumt estside-Manager Andreas Hain ein. „Hodonin war in den vergangenen Jahren aber immer ein starker und unangenehmer Gegner.“