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Champions League - ttc erreicht vorzeitig das Viertelfinale
UCAM Cartagena vs. ttc berlin eastside 2:3

Hartes Stück Arbeit. Am Ende stimmt aber die Bilanz: Dritter Sieg im dritten Spiel und vorzeitige Quali für das Viertelfinale.




Eine geschlossene Mannschaftsleitung und starke Nerven auf seiten des ttc berlin eastside waren notwendig, um den dritten Sieg im dritten Gruppenspiel der Champions League einzufahren. Vor allem die Spanierin Maria Xiao bereitete den Spielerinnen von Irina Palina sehr große Kopfschmerzen. Sowohl Gina Pota im Auftaktmatch (0:3) als auch Matilda Ekholm bissen sich an der furios aufspielenden Xiao die Zähne aus. „Es war ein sehr interessantes, spannendes Spiel. Cartagena hat heute Abend wirklich alles abgerufen, was die Mannschaft drauf hat. Bei uns hat wieder einmal das Team funktioniert. Jede Spielerin hat einen Punkt geholt. Matilda hat ihr Spiel gegen Erdelyi gewonnen - das war psychologisch sehr wichtig, um nicht mit 0:2 in die Pause zu gehen. Nina hat ihre Aufgabe gegen Labedeva souverän gelöst, Kompliment! Nachdem Matilda dann nicht gegen Xiao den Sack zumachen konnte, hat Gina einmal mehr ihre Nervenstärke bewiesen. Obwohl sie heute nicht ihr bestes Spiel im Trikot des ttc gemacht hat, hat sie sich durchgebissen und in den entscheidenden Momenten ihre Klasse gezeigt," so die Analyse von Irina Palina direkt nach dem Match. In einem Duell auf des Messers Schneide hatte Pota ihre Kontrahentin Erdelyi zuvor im wahrsten Sinne des Wortes 3:1 niedergerungen - die Satzergebnisse verdeutlichen das: 14:16 (nach 8:4-Führung), 11:9 (nach 9:7-Führung), 15:13 (nach 10:8-Führung) und schließlich 11:9 (nach 9:5 und 10:7-Führung). „Ich habe heute nie so richtig Zugriff auf die Spiele bekommen, das war reine Willensleistung. Ich bin froh, dass ich letztlich einen Sieg zum Gesamtergebnis beisteuern konnte," so Gina.

Der ttc berlin eastside liegt jetzt in Gruppe B mit 6 Punkten und 9:2 Sätzen auf Platz 1. Clairefontaine hat nach zwei Spielen 3 Punkte und 3:4 Sätze auf seinem Konto, Cartagena bildet bei 3 Spielen mit 3 Punkten und 3:9 Sätzen das Schlusslicht. Vor dem letzten Gruppenspiel am kommenden Freitag gegen Clairefontaine ist der ttc somit sicher im Viertelfinale. „Unser Ziel ist es, die Gruppe als Sieger abzuschließen, um das Heimrecht im Rückspiel zu behalten. Um gar nicht erst den Rechenschieber bemühen zu müssen, werden wir alles daran setzen, das Match zu gewinnen," so ttc Manager Andreas Hain.