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Aktuelles

Gesundheitssport Tischtennis beim Buderus-Final Four 2019


Jürgen Schäffner mit Margrit Howald

Am 06.01.2019 konnte sich der „Gesundheitssport Tischtennis“ vom ttc berlin eastside und vom Steglitzer Tischtennis Klub Berlin beim Final4  erstmals einem größeren, sportbegeisterten TT-Publikum präsentieren.

Für die Idee des pulsgesteuerten Ausdauertrainings mit unterschiedlichen Tischtennis-Spielformen interessierten sich viele Besucher von Final Four. 

Daniel Gansen mit Ehefrau beim Fitness-Test

Nicht wenige Interessenten nutzten den angebotenen Fitness-Test mit 4 Teststationen, um Ihre Koordination, Beweglichkeit und Kraft zu prüfen. Viele staunten, dass sie in einfachen Bewegungen nicht mehr so geschickt und kraftvoll agieren konnten und nahmen die Informationen zur Kurs-organisation Gesundheitssport Tischtennis dankbar auf.  

Die Standbetreuer Margrit Howald und Jürgen Schäffner freuten sich sehr, dass unser TT-Verbandspräsident, Daniel Gansen, inspiriert werden konnte und den Gesundheitssport TT zukünftig mit Rat und Tat unterstützen wird.

Thomas Härtel, der neue Präsident des Landessportbundes Berlin, informierte sich eingehend zum Anliegen des „Gesundheitssport Tischtennis“ im Berliner Tischtennisverband. Er führte mit Margrit und Jürgen ein ausführliches und vielseitiges Gespräch rund um den Gesundheits- und Rehabilitationssport. Besonders bemerkenswert war seine Aussage, dass er den Gesundheitssport insgesamt fördern und stärken möchte. Vielleicht wird es zukünftig speziell in der Prävention und Rehabilitation einen Gesundheitssporttag geben, den die Berliner Sportvereine unter Leitung des LSB organisieren und gestalten werden. Mit der Übergabe seiner Visitenkarte verband er die Zusage, dass wir ihn jederzeit ansprechen dürfen. Super! 



Schließlich auch unser Dank an Heike Ahlert, Vizepräsidentin Leistungssport beim  DTTB, die den Stand Gesundheitssport Tischtennis besuchte und sich ein detailliertes Bild über den Gesundheitssport in beiden Tischtennisvereinen bzw. im Berliner Tischtennisverband machen konnte.

Bericht: Margrit Howald (Steglitzer Tischtennis Klub) und Jürgen Schäffner (ttc berlin eastside)

© Fotos: Bernd Guder 

Nachträchlich alles Gute zum Geburtstag

Siegfried Walkowitz feierte seinen 89!


Bereits am 6. Januar feierte unser ältestes Vereinmitglied Siegfried Walkowitz seinen 89. Geburtstag. Obwohl Siggi ein großer Fan unserer 1. Damen ist, wollte er erständlicherweise seine Familienfeier nicht ins Sportforum Berlin verlegen, wo unsere Damen um den Deutschen  Pokal kämpften - trotz der Ehrenkarten, die ihm der Verein zur Verfügung gestellt hätte.

Ein kleine Nachfeier fand am 14. Januar nach dem Ende des Trainings unserer Seniorengruppe in der Paul-Heyse-Straße statt. Noch immer spielt Siggi mit seiner Seniorengruppe regelmäßig Tischtennis. „Ich treibe seit Jahrzehnten Sport. Das ist einer der Gründe, warum ich mich noch immer sehr fit fühle. Mein Ziel ist es, noch bis zu meinem 90. aktiv Tischtennis zu spielen. Dann schauen wir weiter,“ sagte Siegfried in seiner kleinen Ansprache.



Siggi sei nach wie vor ein gefährlicher Gegner. Er habe keinen Altersbonus - sein einziges Privileg sei, dass er keine Bälle einsammeln müsse war aus der Montags-Seniorengruppe zu hören.



Für ttc-Präsidenten Alexander Teichmann war es Ehrensache, an der Feier teilzunehmen und Siggi persönlich die Glückwünsche des Vorstands und aller Mitglieder des ttc auszusprechen: „Gesundheit, Gesundheit und noch einmal Gesundheit, das wünschen wir Dir alle von ganzem Herzen und gute Freunde an Deiner Seite!"

Hungarian Open 2019 in Budapest
Nichts geht mehr!

Spätestens nach dem Viertelfinale war für unsere vier Starterinnen Schluss bei den Hungarian Open, die vom 15. bis 20. Januar in Budapest stattfanden. Ein kleines positives Ausrufezeichen konnte wenigstens Shan Xiaona bei ihrem ersten internationalen Turnier nach ihrer Babypause setzen. Sie erreichte als einzige aus dem ttc-Quartett das Achtelfinale und hatte auch bei ihrer 0:4-Niederlage gegen die Weltranglisten 19. Bernadette Szocz vor allem im zweiten und dritten Satz sehr gute Chancen, dem Match vielleicht noch eine andere Wendung zu geben.
Im Doppelwettbewerb erreichten Pota/Ekholm das Viertelfinale.
Enttäuscht mit ihrem Abschneiden waren verständlicher Weise Nina Mittelham, Matilda Ekholm und vor allem natürlich Gina Pota, auf deren Schultern die Hoffnungen der Ungarn im Damenwettbewerb ruhten.

©Basch

Nina
Aus dem Berliner Quartett war einzig Gina in der Einzelkonkurrenz für die Hauptrunde gesetzt. Nina startete mit einem Sieg in der ersten Vorrunde gegen Bernadette Balint  (HUN) klar mit 4:0 Sätzen (8,6,7,9), verlor dann aber leider in der 2. Vorrunde gegen die Weißrussin Nadezhda Bogdanonva knapp in 3:4 Sätzen (-10,-10,7,7,4,-7,-8).

Im Damen-Doppel spielte sie an der Seite von Kristin Lang gegen das Schweizer Doppel Rahel Ashwanden/Celine Reust. Zur Überraschung aller Experten unterlagen die amtierenden Doppel-Europameisterinnen den Schweizerinnen knapp mit 2: 3 Sätzen. (-8,0,-9,5,-9).
„Sowohl im Einzel als auch im Doppel habe ich mir mehr ausgerechnet. Im Moment bin ich sehr enttäuscht," so Ninas erster Kommentar.

©Basch

Auch für Matilda war in der zweiten Vorrunde der Qualifikation im Damen-Einzel Schluss. Bei ihrer 1:4 (9,-5,-8,-6,-8) Niederlage gegen die Chinesin Chen Ke als Gegnerin kam unsere Schwedin nie richtig Zugriff auf das Spiel.

Im Mixed ging Matilda mit ihrem Landsmann Mattias Falck an den Tisch. In der Runde der besten 16 verloren sie leider knapp in 2:3 Sätzen (9,-18,-3,8,-9) gegen die russiche Paarung Alexander Shibaev/Polina Mikhailova.  

Im Damen-Doppel spielt sie zusammen mit unserer Gina, die als einzige Spielerin unseres Vereins bereits für das Hauptfeld im Damen-Einzel und Doppel gesetzt ist. In der Runde der besten 16 spielten Matilda und Gina gegen das rumänische Doppel Irina Ciobanu/Adina Diakonu und siegten deutlich in 3:1 Sätzen (11,-8,10,6). 
Im Viertelfinale erwies sich das starke Hongkong-Doppel Hio Doo/ Ho Ching Lee als unüberwindbare Hürde für unser international bereits sehr erfolgreich spielendes Doppel. Matilda und Gina verloren in 1:3 Sätzen (8,-9,-9,-6)

„Wer mich kennt weiss, dass ich nach Niederlagen immer erst einmal ungenießbar bin. Deshalb möchte ich jetzt nichts zu dem Turnierverlauf sagen," meinte Matilda nach ihrem letzten Spiel bei den Hungarian Open.

©privat

Gina
Als Lokalmatadorin musste sich Gina nicht durch die Mühlen der Qualifikationsrunden quälen und traf in der ersten Hauptrunde auf die momentan beste Inderin Manika Batra. Natürlich ging Gina als Favoriting in das Match gegen die aktuelle Nr. 51 der Weltrangliste. Am Ende musste unsere langjährige Leistungsträgerin - wenngleich denkbar knapp – in 3:4 Sätzen (10,-10,-9,6,-8,8,-10) die Segel streichen.

„Gerade bei den Hungarian Open in meiner Heimatstadt Budapest ist das erste Einzel für mich immer eine besondere Belastung. Ich konnte meine Nervosität leider nie ganz ablegen. Fairerweise muss ich aber auch sagen, dass Manika heute sehr gut agiert hat. Ich gratuliere ihr zum Sieg," so eine enttäuschte Gina.

©Basch

Nana trat sowohl im Damen-Einzel an als auch im Damen-Doppel zusammen mit Sabine Winter.

Zunächst zur Doppelkonkurrenz:
An der Seite von Sabine Winter erreichte Nana im zweiten deutschen Doppel immerhin die Runde der letzten 16. Bevor Nana und Sabine dem Doppel aus Singapur, Ye Lin/Mengyu Yu, zu ihrem 3:1 Sieg (-6, -7, 8, -7) gartulieren mussten, hatten die beiden das serbische Doppel Tijana Jokic/Andrea Todorovix und die Ägypterinnen Yousra Helmy/Dina Meshref jeweils 3:0 besiegt-

Zum Einzel
Hier gewann Nana in der zweiten Vorrunde gegen die Ukrainerin Solomiya Brateyko in 4:2 Sätzen (-8,5,12,-7,6,1), in der dritten Runde folgte der Sieg gegen die Slowakin Barbora Balazova in 4:0 Sätzen (8,6,6,4).

„Nach der langen Pause war ich froh, dass ich gut in die Quali reingekommen bin. Die relativ einfachen Siege haben mir Selbstvertrauen gegeben," so Nana.

©Basch

In der ersten Hauptrunde (Runde der 32) wartete ein deutlich größerer Brocken auf unsere Nummer 1. „Nana ist gegen Doo Außenseiterin, war nicht ohne Chance. Wenn sie ihre Leistung aus der Qualifikation bestätigt und noch eine Schritt weiter in Richtung ihrer alten Klasse machen kann, könnte sie es packen,“ so die Einschätzung von Bundestrainerin Jiew Schöpp.

Schöpp sollte Recht behalten:  Nana besiegte in einem spannenden Spiel die Hongkong-Chinesin Hoi Kem Doo, die in der Dezember-Weltrangliste auf Position 13 geführt wurde,  sensationell in 4:2 Sätzen (-5,8,5,-7,8,5).

An ihrem Geburtstag musste Nana dann gegen die ehrgeizige Rumänin Bernadette Szocz antreten. „0:4 klingt deutlicher, als es war. Bernadette steht nicht umsonst auf WR 19 und ist im Moment nach Polcanova die zweitbeste gebürtige Europäerin in der Weltrangliste. Ich hatte im zweiten und dritten Satz meine Chancen. In den entscheidenen Momenten hat mir noch die Schnelligkeit und Sicherheit bei manchen Schlägen gefehlt. Insgesamt bin ich aber zufrieden. Ich sehe, dass es mit jedem Spiel besser wird. Jetzt feieren mein Mann, meine Tochter und ich erst einmal ein klein wenig Geburtstag und ab morgen gilt meine ganze Konzentration den nächsten Aufgaben beim ttc berlin eastside," so Nana am Freitag nach ihrem letzten Match in Budapest.

Blick nach vorn!
Bereits in einer Woche sind unsere Spielerinnen im Viertelfinale der Champions League gegen Hodonin und zwei Tage später in der Bundesliga in Bad Driburg gefordert. Beide Spiele sind richtungsweisend für den ttc berlin eastside: In Hodonin muss das Fundament für den Einzug in Halbfinale gelegt werden, in Bad Driburg soll mit einem Sieg ein riesen Schritt in Richtung direkte Qualifikation für das Playoff-Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft zurückgelegt werden.

Vielen Dank am Margrit Muskewitz, die für den ttc die HO verfolgt und die Fakten für diesen Beitrag zusammengestellt hat.

Liebe Nana - Alles Gute zum Geburtstag -  生日快乐!

Alles Glück der Welt zum Geburtstag! ©Bild: Privat

Liebe Nana, zu Deinem heutigen (18.01.) Geburtstag wünschen wir Dir von ganzem Herzen alles Gute und Liebe, vor allem aber Gesundheit und einen wunderschönen Tag mit Deinem Mann und Deiner Tochter Mia. Da Du heute bei den Hungarian Open spielst, wünschen wir Dir ein gutes Spiel gegen Bernadette Szcos und natürlich einen Sieg … und dann noch einen und noch einen … und noch einen. Lass es Dir gut gehen!

Shan Xiaona, Spitzname Nana, spielt seit der Saison 2013/14 beim ttc berlin eastside. Mit Nana ist uns der große nationale und internationale Durchbruch geglückt. Gleich in ihrer ersten Saison konnte der ttc seine ersten nationalen Titel (Deutscher Meister und Pokalsieger) gewinnen und setzte - dank Nana - mit dem Champions League Sieg gegen Fenerbahce Istanbul noch das Sahnehäubchen obendrauf. Zugleich gelang damit auch der erste von - bis heute - drei Triple-Siegen. Der größte sportliche Erfolg der mehrfachen Deutschen Meisterin im Einzel und Doppel sowie EM-Medaillengewinnerin war - bis heute - der Gewinn der Silbermedaille bei Olympia 2016 in Rio mit der Deutschen Nationalmannschaft.

Mit der Geburt ihrer sehr sehr süßen Tochter Mia haben sich Nana und ihr Mann Zhang Yong ihren allergrößten privaten Traum erfüllt.

Nana ist menschlich eine der tollsten Spielerinnen, die bei unserem Verein gespielt haben. Mit ihrer Freundlichkeit und Bescheidenheit hat sie die Herzen der Berliner TT-Fans erobert.

Liebe Ira - Alles Gute zum Geburtstag!
Уважаемая Ира - С Днем Рождения!


Liebe Irina, zu Deinem heutigen (15.01.) Geburtstag wünschen wir Dir von ganzem Herzen 24 Stunden voller Freude, Lachen und toller Überraschungen im Kreise Deiner Familie und Freunde! Vor allem aber soll es für Dich ein Tag OHNE TISCHTENNIS sein!  Darüberhinaus wünschen wir Dir für heute und die Zukunft Gesundheit, Glück und Zufriendheit bei allen Dingen, die Dich unternimmst. Und natürlich wünschen wir Dir das besondere Quäntchen Glück, um unsere Mannschaft noch zu vielen weiteren Erfolgen zu führen.

Irina W. Palina bestritt ihr erstes Spiel für unseren Verein im September 1997. Ihr „Auftrag“ war es, den Aufsteiger Berliner TSC (so unser damaliger Name) in der ersten Bundesliga zu halten. Das ist ihr bestens gelungen!
Mit Irina sind alle Erfolge des ttc berlin eastside seit dieser Zeit verbunden: Bis heute hat sie als Spielerin, Managerin und/oder Trainerin für unseren Verein dreimal den ETTU-Cup, fünfmal den Deutschen Pokal, viermal die Deutsche Meisterschaft und viermal die Champions League gewonnen. Seit Jahren spielt sie „nebenbei“ in unserer zweiten Mannschaft und hat im vergangenen Jahr das junge Team in die Regionalliga geführt. In ihrer Funktion als Sportwartin kümmert sie sich mit um das Training der Jugend und der Erwachsenen.

Irina ist seit über zwei Jahrzehnten das Gesicht unseres Vereins!

Start in die Rückrunde geglückt:
ttc berlin eastside schlägt TV Busenbach 6:1 und baut Tabellenführung aus

Geschafft: Matilda, Nina, Irina, Kathrin und Nana starten mit einem standesgemäßen Sieg in die Rückrunde. © Bild: Lutz H. Basch


Am Ende stand das erwartet deutliche Ergebnis auf der Anzeigetafel: Das Hauptstadtteam hatte Außenseiter Busenbach mit 6:1 besiegt. Der Weg dorthin war allerdings beschwerlicher, als es das Resultat erwarten lässt.

Fast zweieinhalb Stunden wehrten sich die Nordbadenerinnen. Beide Doppel gingen über die volle Distanz, wobei Krämer/Göbel eine 2:0-Satzführung gegen Shan/Mittelham nicht ins Ziel bringen konnten. Dagegen gelang der Formation Bondareva/Schreiner ein knapper Sieg gegen das eastside-Duo Ekholm/Mühlbach.

„Es war allen Spielerinnen anzumerken, dass ihnen noch der Frust vom verlorenen Final Four in den Knochen steckte. Teilweise waren sie zu übermotiviert. Mit dem Resultat bin ich natürlich zufrieden, spielerisch müssen wir uns steigern, wenn wir in der Champions League ins Halfinale einziehen wollen,“ so die nüchterne Einschätzung von Trainerin Irina Palina.

Da der Tabellenzweite Bad Driburg im Duell gegen Aufsteiger Langstadt einen Punkt abgab, konnte der ttc seine Tabellenführung etwas ausbauen und liegt jetzt drei Punkte vor dem Zweitplatzierten Bad Driburg.

Pokalsieger Kolbermoor fertigte auch ohne seine Pokalheldin Liu Jia die TTG Bingen/Münster-Sarmsheim ähnlich souverän wie im Halbfinale beim Final Four ab, gewann am Ende  6:1 und nahm damit Revanche für die Vorrunden-Niederlage.

Bad Driburg, die an diesem Wochenende zweimal gefordert waren, konnten am Sonntag einen hart umkämpften 6:4 Heimsieg gegen Schlusslicht SV Böblingen einfahren und damit ihren zweiten Tabellenplatz vor dem Deutschen Meister Kolbermoor verteidigen.

Am kommenden Wochenende (19./20. Januar) legt die Bundesliga eine kleine Pause ein. Auf dem Programm stehen dann die Hungarn Open, bei der vom ttc alle vier TOP-Spielerinnen antreten.

„Ich drücke unseren Spielerinnen die Daumen, dass sie zunächst etwas Losglück haben.  Natürlich hoffen wir, dass alle etwas für ihr Punktekonto tun können. Für Nana ist es das erste große Turnier seit über einem Jahr und ihr Comeback im Welt-Tischtennis nach ihrer Babypause. Es wäre auch für unser Team positiv, wenn sie gut in das Turnier hineinfindet und anfängt, an ihr altes Leistungsniveau wieder anzuknüpfen," so ttc Manager Andreas Hain, der die Hungarn Open live in Budapest verfolgen wird.

© Alle Aufnahmen: Lutz H. Basch.

Happy birthday liebe Gina!
Boldog születésnapot és a legjobbat!!


Liebe Gina, wir gratulieren Dir zu Deinem heutigen (13.01.) Geburtstag von ganzem Herzen und wünschen Dir das Allerbeste, vor allem aber Gesundheit, Glück und Spaß an allem, was Du machst. Neben sportlichem Erfolg (z.B. Gewinn der Hungarian Open nächste Woche und dem einen oder anderen Titel in dieser Saison mit dem ttc berlin eastside) wünschen wir Dir auch im privaten Bereich alles Glück der Welt!!

Gina ist seit 2007 bei uns im Verein und steht wie keine andere aktive Spielerin für die Werte unseres Clubs: Fairness, freundschaftlicher Umgang mit Vereinsmitgliedern, Respekt vor dem „Gegner", sportliche Leistung auf höchstem Niveau, Siegeswille und den Glauben an sich und seine Fähigkeiten bis zum letzten Ballwechsel.
Gina ist seit mehr als einem Jahrzehnt eine der tragenden Säulen des ttc berlin eastside.

Buderus-Final Four 2019:
SV DJK Kolbermoor verdienter Pokalsieger - Liu Jia Spielerin des Turniers!
Über 400 Zuschauer erlebten tollen Sport und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm

Freude und Trauer auf einer Bühne versammelt. Während Kolbermoor den ersten Pokalsieger seiner Vereinsgeschichte feiert, trauert der ttc der vergebenen Chance nach, zum sechsten Mal in Folge den Cup zu gewinnen und damit einen Rekord einzustellen.


Es hat nicht sollen sein. Titelverteidiger ttc berlin eastside unterlag in einem spannenden Finale dem amtierenden Deutschen Meister SV DJK Kolbermoor mit 1:3. Beide Finalisten setzten sich in ihren Halbfinal-Paarungen relativ souverän durch. Während die Berliner in der Besetzung Shan Xiaona (3:1 gegen Sarah de Nutte), Matilda Ekholm (3:0 gegen Sophia Klee) und Nina Mittelham (3:1 gegen Nadine Bollmeier) bei ihrem 3:0 Sieg über den TuS Bad Driburg nicht viel federlesen machten, gelang der TTG Bingen/Münster-Sarmsheim gegen die Kolbermoorer wenigstens der Ehrenpunkt. Eine glänzend aufgelegte Giorgia Piccolin besiegte in fünf spannenden Sätzen Sabine Winter mit 3:2. Bereits in diesem Spiel demonstrierte die österreichische Ex-Europameisterin in den Reihen der Bayern Lui Jia ihre Extra-Klasse. Weder Wan Yuan noch Chantal Mantz hatten bei ihren 0:3 Niederlagen den Hauch einer Chance. Auch Kristin Lang hatte bei ihrem 3:0 gegen Wan Yuan keine größeren Probleme.




So kam es zu dem erwarteten und erhofften „Duell" zwischen Berlin und Kolbermoor. Die knapp 400 Zuschauer erlebten ein hochklassiges Finale mit phasenweise phantastischen Ballwechseln. Im Verlauf des Finales präsentierte sich besonders Liu Jia in Galaform, aber auch Kristin Lang bot starkes Tischtennis. „Susi“ besiegte Shan Xiaona und die für Georgina Pota, die Schlägerprobleme hatte, eingewechselte Nina Mittelham. Gegen Shan benötigte die Linkshänderin aus Österreich fünf Sätze, gegen Mittelham reichten ihr drei Durchgänge. Kristin Lang hatte den Auftakt gemacht mit einem 3:2 über Georgina Pota. Den Ehrenpunkt für den entthronten Titelverteidiger gelang Matilda Ekholm, die Sabine Winter in vier Sätzen in Schach hielt.




„Wir haben ein tolles Turnier mit einem würdigen Sieger erlebt. Sicher hätte das Finale eine andere Wendung nehmen können, wenn Nana oder Gina, die jeweils einen 0:2 Satzrückstand egalisieren konnten, ihr Match gewonnen hätten, oder wenn Nina den ersten Satz gegen Susi nicht mit 13:15 verloren, sondern 15:13 gewonnen hätte. Aber „hätte, hätte - Fahrradkette". Insgesamt haben wir heute nicht unser bestes Tischtennis gezeigt. Kolbermoor war in den entscheidenden Momenten mental und spielerisch besser. Glückwunsch an das Team von Trainer Michael Fuchs," so ttc-Trainerin Irina Palina.

Die Ergebnisse im Detail

Finale

ttc berlin eastside - SV DJK Kolbermoor 1:3

Shan Xiaona - Liu Jia 2:3 (7:11, 11:8, 5:11, 15:13. 5:11)
Georgina Pota - Kristin Lang 2:3 (6:11, 11:13, 11:6, 11:7, 7:11)
Matilda Ekholm - Sabine Winter 3:1 (8:11, 11:5, 11:2, 11:9)
Nina Mittelham - Liu Jia 0:3 (13:15, 7:11, 2:11)

Halbfinals

Tus Bad Driburg - ttc berlin eastside 0:3

Sarah de Nutte - Shan Xiaona 1:3 (4:11, 5:11, 11:9, 2:11)
Sophia Klee - Matilda Ekholm 0:3 (9:11, 7:11, 1:11)
Nadine Bollmeier - Nina Mittelham 1:3 (9:11, 11:7, 7:11, 7:11)

TTG Bingen/Münster-Sarmsheim - SV DJK Kolbermoor 1:3

Wan Yuan - Kristin Lang 0:3 (7:11, 7:11, 5:11)
Chantal Mantz - Liu Jia 0:3 (5:11, 2:11, 5:11)
Giorgia Piccolin - Sabine Winter 3:2 (11:5, 13:15, 11:9, 7:11, 11:9)
Wan Yuan - Liu Jia 0:3 (2:11, 6:11, 5:11)


eastside Organisatoren leisten ganze Arbeit beim Buderus-Final Four 2019

Als Organisatoren des Buderus-Final Four sind wir mit der Veranstaltung mehr als zufrieden. Über den Tag verteilt waren knapp 500 Zuschauer in der Halle, die großen Sport und teilweise spektakuläre Ballwechsel gesehen haben. Das inklusive TT-Match zwischen Kathrin Mühlbach und dem sechsfachen Paralympics-Starter und mehrfachen Medaillengewinner Jan Gürtler war ebenfalls eine Werbung für Tischtennis und gelebte Inklusion im Sport. Unser Angebot zum Thema Tischtennis als Gesundheits- und Präventionssport wurde toll angenommen. Ein großes Dankeschön an Margrit Hohwald und unseren Jugendwart und DOSB-Übungsleiter B Sport in der Prävention Jürgen Schäffner für ihre Vorbereitung und Präsenz vor Ort.

Das Rahmenprogramm mit den Swing Schlampen war auch ein echter Knaller. Die Veranstaltung wurde auch im Internet bei sportdeutschland.tv live gestreamt. Für das Finale konnten wir Deutschlands Tischtennis-Ikone Elke Schall als Kommentatorin gewinnen. Dies war nur dank der großzügigen Unterstützung von Thilo Froede (Silkross Events - www.silkross.com) möglich.

Mein Dank geht an alle, die vor und hinter den Kulissen zum Gelingen des Turniers beigetragen haben, vor allem aber an unseren Schatzmeister Jürgen Heinrich für seine umsichtige Planung und die vielen kreativen Ideen, die dem Final Four eine besondere Note verliehen haben sowie an unseren Manager Andreas Hain mit seinem Team, das geräuschlos den Auf-, Um- und Abbau der kompletten Veranstaltung gemeistert hat.

Auch unser Haus- und Hoffotograf Lutz H. Basch hat wieder einmal tolle Aufnahmen gemacht, wie man hier sehen kann. Bernd Guder hat mit seinem Video-Beitrag das Buderus-Final Four für die Zukunft konserviert. Beide haben nicht nur während des Turniers die ganze Zeit engagiert gearbeitet, sondern anschließend unzählige Stunden in die Sichtung und Bearbeitung des Materials investiert. Vielen Dank dafür!

Eine Veranstaltung dieser Dimension konnten wir nur mit der Unterstützung der Senatsverwaltung für Inneres und Sport, dem Team des Sportforums Berlin unter der Leitung von Oleg Krüger und unseren Sponsoren, angefangen von Buderus, über 3B Dienstleistungen, der Wohnungsgenossenschaft Friedenshort, dem Sanitätshaus Seeger, dem Autohaus Dürkop, dem ABACUS Tierpark Hotel, Berliner Pilsner und last but not least unserem Ausrüster GEWO stemmen. Alle Genannten haben uns bereits in der Vergangenheit großzügig unterstützt. Danke für das fortwährende Vertrauen.

Abschließend möchte ich mich bei den Verantwortlichen im Deutschen Tischtennisbund bedanken, die uns wieder die Verantwortung für eine Großveranstaltung übertragen haben. 2015 durften wir zum ersten Mal das Final Four ausrichten, dann folgte das Doppelländerspiel im Jahr 2017 und letztes Jahr waren es die 86. Nationalen Deutschen Meisterschaften. Dieses Vertrauen ehrt uns alle. Wir hoffen, gemeinsam den Berliner und Brandenburger Tischtennisfans und Sportbegeisterten in Zukunft viele TT-Höhepunkte präsentieren zu können.

Wir freuen uns auf mehr - der ttc berlin eastside ist bereit für Neues!

Alexander Teichmann
Präsident des ttc berlin eastside

Kleine Nachlese von kurz vor Weihnachten  - Die Erwachsenenabteilung stimmt sich aufs neue Jahr ein

Auch 2018 wurde wieder eine Weihnachtsfeier im Erwachsenenbereich des ttc berlin eastiside von Björn Gutschmann und Christian Lau organisiert. 

18 motivierte Mitglieder versammelten sich am 22.12.2018 in der GT-Halle um gemeinsam die Weihnachtszeit einzuleiten. Es wurde ein kleines Turnier veranstaltet, bei dem je drei Spieler unterschiedlicher Spielstärken zusammen gelost wurden. Am Ende des Turniers setze sich das Team aus Thomas Goldbach (2. Herren), Raoul Storch (2. Herren) und Thomas Doan (7. Herren) ohne Spielverlust durch und gewann das Turnier. Neben den Sportlern gab es auch einige Zuschauer, darunter auch Britta Plonies, die ohne Pause Brötchen für die Spieler schmierte. Nach dem Turnier wurde noch mehrere Stunden lang gequatscht, gelacht und "Vierertisch" gespielt, bis um 22 Uhr die Lichter in der Halle ausgehen. 

Da Bilder natürlich mehr als tausend Worte sagen, hat unser Spieler Kevin Hoang (4. Herren) folgendes Video für euch zusammengeschnitten:

Viel Spaß beim Gucken und einen guten Start ins neue Jahr!

 Euer Weihnachtsfeierorganisationskomitee


Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte! 

Wer am letzten Sonntag nicht mit dabei sein konnte oder wer nochmals die Highlights sehen möchte, sollte unbedingt diese Zusammenfassung sich anschauen. Es zeigt Ausschnitte aus dem Halbfinals und anschließend das komplette Finale mit vielen spektakulären Ballwechseln in Slowmotion. 




Dirk Mitterdiami, Niederlassungsleiter von Buderus, überreichte die Silbermedaillen an unser Team.


Beim Buderus-Final Four 2019 um die Deutsche Pokalmeisterschaft scheiterte unser Team im Finale am verdienten Sieger SV DJK Kolbermoor. In dem hochklassigen Finale erwies sich der Deutsche Meister als das spielerisch und mental stärkere Team. Den Ehrenpunkt für Berlin sicherte Matilda Ekholm in einem hochklassigen Match mit einer ganzen Serie spektakulärer Ballwechsel gegen Sabine Winter.

Pokaltraum geplatzt ! 

Es sollte leider nicht sein mit der Verteidigung der Pokals. Der rbb brachte gestern Abend in seiner Sendung UM6 hierzu einen Kurzbericht:



Eine ausführliche Zusammenfassung des gestrigen Finaltages folgt noch in dieser Woche.


2. Rainer-Lotsch-Gedenkturnier

In Anwesenheit der langjährigen Lebensgefährtin von Rainer Lotsch, Margrit Muskewitz, starteten am 27. Dezember 2018 sechs Senioren-Doppel, darunter erstmalig auch ein Damen-Doppel, in das 2. Rainer-Lotsch-Gedenkturnier.   

Nach drei Stunden Kampf "Jeder gegen Jeden" mit drei Gewinnsätzen, wurde die Paarung Wolfgang Pawlak/Eberhard Harm mit 5:0 Spielen und 15:3 Sätzen Turniersieger vor den Doppeln Fritz Kraut/Lutz Pretzsch und den Vorjahressiegern Bernd Bauerfeld/Egon Struppert. 

Das beste Damen-Doppel im Wettbewerb, Gudrun Greiser/Sölve Zülcher, freute sich über vier gewonnene Sätze und konnte zu Recht stolz sein, diese gegen gute männliche Kontrahenten gewonnen zu haben.

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Die Weichen im „Buderus-Final Four“ sind gestellt!
ttc gegen Bad Driburg, Bingen/Münster-Sarmsheim gegen Kolbermoor


Unter Aufsicht von Oberschiedsrichter Alexander Ohle zog Kajak-Doppelolympiasiger Marcus Groß die Halbfinal-Paarungen für das „Buderus-Final Four“ am 6. Januar 2019 im Sportforum Berlin


Die Halbfinal-Paarungen des Buderus-Final Four am 6. Januar im Sportforum Berlin stehen fest. Im Rahmen einer eigens zur Auslosung im Berliner ABACUS Tierpark Hotel anberaumten Pressekonferenz spielte Kajak-Doppel-Olympiasieger Marcus Groß „Glücksfee“ und bescherte den Tischtennisfans die Partien TTG Bingen/Münster-Sarmsheim gegen SV DJK Kolbermoor und TuS Bad Driburg gegen Titelverteidiger ttc berlin eastside.

„Beim „Buderus-Final Four" treten die aktuell besten vier deutschen Vereinsmannschaft an. Da gibt es keine einfachen Gegner. Bad Driburg hat im Laufe der Vorrunde gezeigt, was das Team leisten kann. Wir können ein Lied davon singen. Das Spiel gegen Driburg wird kein Selbstläufer“, so Berlins Manager Andreas Hain überzeugt. „Viel wird von der Tagesform abhängen und davon, wer schneller auf Betriebstemperatur kommt. Wir sehen es als Herausforderung an und werden Bad Driburg, das uns ja in der Liga einen Punkt abgeknöpft hat, ganz sicher nicht unterschätzen. Wir freuen uns auf ein tolles Pokalturnier und wollen am Ende des Tages oben auf dem Podest stehen.“

„Ich möchte mich ganz herzlich bei Marcus Groß bedanken, der sich ohne zu zögern bereit erklärt hat, die Glücks- und Losfee zu spielen. Wir haben uns vor zwei Jahren bei unserem Sommerfest kennen gelernt, das unser Vereinsarzt Dr. Gunter Frenzel von der Tagesklinik Esplanade ausrichtet. Die Chemie zwischen ihm und unseren Spielerinnen hat auf Anhieb gestimmt,“ so ttc Präsident Alexander Teichmann, der die Pressekonferenz und die Auslosung geleitet hat.

ttc Präsident Alexander Teichmann, Olympiasieger Macus Groß und Oberschiedsrichter Alexander Ohle direkt nach der Auslosung. „Toller Pokal! Ich hoffe, der ttc bringt am Finaltag die Leistung, um den Pott zu verteidigen,“ wünscht Marcus Groß.


„Mein Talent im Tischtennis ist zwar eher bescheiden, ich hoffe aber, dass meine Auslosung dem ttc Glück bringt. Ich drücke den Berlinerinnen die Daumen, dass sie den Pokal verteidigen. Wenn es sich terminlich einrichten lässt, schaue ich mit meiner Familie beim „Buderus-Final Four" am 6. Januar 2019 im Sportforum Berlin vorbei,“ so „Weichensteller" Marcus Groß.

Die Kommentare alle „Buderus-Final Four“-Teilnehmer finden sich auf der Website der Tischtennis Damen Bundesliga. Einfach hier klicken.

Alle aktuellen Informationen zum „Buderus-Final Four“ und Kartenbestellungen gibt es auf der Veranstaltungs-Website www.final4-tt.de

Unangenehmer Gegner wartet im CL-Viertelfinale:
SKST Mart Hodonin mit Iveta Vacenovska fordert den ttc heraus

Schafft das Team von Coach Irina Palina zum achten Mal in Folge den Sprung ins CL-Halbfinale?


Der Bundesliga-Herbstmeister und viermalige Champions League-Sieger ttc berlin eastside trifft im Viertelfinale der europäischen Königsklasse auf den tschechischen Meister SKST Mart Hodonin – Stavoimpex.
Das Hinspiel findet am Freitag, den 25. Januar 2019 statt, die Entscheidung über den Einzug ins Halbfinale fällt im Rückspiel in Berlin am Freitag, den 8. Februar 2019.

Pota und Co., souveräne Siegerinnen in Gruppe B, sind gegen den Zweiten der Gruppe D in der Favoritenrolle. Allerdings ist nicht mit einem Selbstläufer zu rechnen. „Hodonin ist eine äußerst unangenehme Mannschaft. Vor allem beim Hinspiel müssen wir auf der Hut sein. Das frenetische Publikum kann die kleine Halle in einen Hexenkessel verwandeln. Besonders, wenn Lokalmatadorin Iveta Vacenovska spielt. Die junge Chinesin Guo Ruichen hat schon mehrfach Topspielerinnen  geschlagen. Und die Polin Natalia Partyka steht nicht umsonst in der Weltrangliste auf Position 55. Alle unsere Spielerinnen müssen in Topform aufspielen, wenn wir das Halbfinale erreichen wollen," warnt ttc Manager Andreas.

Die Termine zum Vormerken:

Hinspiel
in Hodonin am Wochenende 25. - 27. Januar 2019. Der genaue Termin steht noch nicht fest.

Rückspiel
Freitag, 8. Februar 2019 • 18.30 Uhr
Frauensporthalle im Freizeitforum Marzahn

6:1 gegen Kolbermoor - ttc berlin eastside überwintert auf Platz 1 in der Tabelle

Mit dem 6:1 Sieg über Kolbermoor schließt der ttc berlin eastside eine erfolgreiche Hinrunde ab: Tabellenführung in der Bundesliga, Qualifikation für das Buderus-Final Four in Berlin und Einzug in das Viertelfinale der Champions League.


In einem einseitigen Match besiegt der ttc berlin eastside den amtierenden Deutschen Meister SV DJK Kolbermoor mit 6:1 und sichert sich damit die inoffizielle Herbstmeisterschaft. Vor über 150 Zuschauern dauerte das ganze Spektakel nur knapp 100 Minuten. „Wir freuen uns über die beiden Punkte und dass wir auf Platz 1 in der Tabelle ins neue Jahr starten. Uns ist allerdings auch klar, dass dieser Sieg auf sportlicher Ebene ein Muster ohne Wert ist," so Andreas Hain.

Die Zuschauer hätten mehr verdient gehabt!

Der Manager des ttc spielt darauf an, dass Kolbermoor mit der verletzten Sabine Winter angereist ist, die ihre beiden Einzel und ihr Doppel an der Seite von Kirstin Lang abschenken musste. „Beim Buderus-Final Four am 6. Januar im Sportforum Berlin werden wir ein ganz anderes Team aus Kolbermoor erleben. Es tut uns für unsere Zuschauer leid, dass es heute nicht zu dem erwarteten Spitzenspiel auf höchstem Niveau gekommen ist und dass Kolbermoor seine Nummer 1 Liu Jia bewusst geschont hat."

 

Im Spiel punkteten Matilda Ekholm gegen Katharina Michailova (3:0), Nina Mittelham gegen Svetlana Ganina (3:0) und das Doppel Shan/Mittelham gegen Ganina/Michailova (3:0).

Den Ehrenpunkt für Kolbermoor holte Kristin Lang (3:2 gegen Shan)

 Vorschau:

ttc berlin eastside vs.  SV DJK Kolbermoor
Warmspielen fürs Final Four
Sonntag, 9. Dezember 2018  • 13 Uhr
Sportkomplex Berlin • Paul-Heyse-Straße

Lohn für gutes, konzentriertes Arbeiten: NIna Mittelham qualifiziert sich für das Europe TOP 16 im Februar kommenden Jahres.

Am zweiten Adventssonntag kommt es zum TOP-Spiel der Damen-Bundesliga in der Hinrunde. Am letzten Spieltag des Jahres 2018 gibt der amtierende Deutsche Meister SV DJK Kolbermoor seine Visitenkarte an der Spree ab.Auch wenn manche Fachleute dieses Match vom „Spiel der Spiele“ nur noch auf den Status „Top-Spiel“ herabgestuft haben, stehen sich am zweiten Adventssonntag die beiden bestbesetzten deutschen Vereinsmannschaften gegenüber. Aus der letzten Saison wissen wir, dass Kolbermoor in der Punkterunde wieder mit angezogener Handbremse spielt. Ihren Top-Star Liu Jia haben die Bayern in der Bundesliga bisher noch geschont - ob die sympathische Österreicherin heute mit von der Partie ist, werden wir beim Einspielen sehen.Ein Blick auf die aktuelle Tabelle zeigt, dass sich in dieser Saison die Bundesliga ausgeglichener denn je präsentiert. Kein Team hat mehr eine blütenweiße Punkteweste und umgekehrt hat jedes Team mindestens einen Punkt auf der Habenseite. Bisher haben sich weder Berlin noch Kolbermoor mit Ruhm bekleckert. Während der ttc gleich im Auftakt-Match dieser Saison gegen Bad Driburg einen Punkt abgeben musste und beim Unentschieden gegen den Tabellenletzten SV Böblingen den nächsten Punkt liegen ließ, hat der Deutsche Meister bereits fünf Minuspunkte auf seinem Konto. Doch das ist hier und heute alles Schnee von gestern. Beide Teams sind hoch motiviert. Der ttc will mit einem Sieg gegen den Champion aus dem Süden der Republik in der Tabelle weiteren Abstand zwischen sich und Kolbermoor gewinnen. „Unser Ziel ist es, nach Abschluss der Punktrunde mit Platz 1 oder 2 den direkten Sprung ins Halbfinale der Play-offs zu schaffen“, so ttc Manager Andreas Hain. Deshalb wird Trainerin Irina Palina ihr aktuell bestes Quartett aufbieten. Neben Doppeleuropameisterin Nina Mittelham und der Silbermedaillen-Gewinnerin von Rio, Shan Xiaona, werden Georgina Pota und Matilda Ekholm an die Tische gehen. „Kolbermoor wird ebenfalls voll auf Sieg spielen, denn auch sie möchten direkt ins Halbfinale einziehen. Die Zuschauer dürfen sich auf jeden Fall auf ein Spitzenspiel freuen“, so eastside-Trainerin Irina Palina. Kolbermoors Trainer Michael Fuchs stapelt wie gewohnt tief. „Wir gehen ohne große Illusionen in dieses Spiel. Wenn Berlin komplett spielt, wird es sehr schwer, dort einen Punkt zu holen“, so Fuchs. „Aber egal in welcher Aufstellung Berlin spielen wird, brauchen wir insgesamt eine bessere Leistung, als in den letzten Spielen. Kolbermoor hat wenig zu verlieren“, meint Fuchs. „Für uns ist es eigentlich ein „einfaches“ Spiel. Trotz des vermeintlichen „Topspiels“ ist Berlin klarer Favorit und wir können entspannt ohne Druck in die Partie gehen“, sagt Fuchs. „Für mich ist wichtiger, dass meine Spielerinnen, die teilweise in letzter Zeit unter ihren Möglichkeiten geblieben sind, wieder etwas besser reinkommen und eine gute Leistung abrufen, egal mit welchem Ergebnis.“

Der Film zum Bericht:

Wer beim letzten Gruppenspiel am Freitag, 23. November, nicht dabei sein konnte, kann hier nochmals die schönsten und spannensten Momente in der Zusammenfassung sehen:

 

Ungefährdeter 3:0 Sieg gegen Etival-Clairefontaine

Geburtstagskind Nina Mittelham distanziert JIeni Shan mit 3:0

4 Spiele, 4 Siege, Tabellenplatz 1 in Gruppe B: Trainerin Ira Palina mit Gina, Nina und Nana









Das letzte Gruppenspiel des ttc berlin eastside geriet für alle ttc-Fans nach Maß. Nach weniger als zwei Stunden war der Konkurrent auf Platz 1 aus Frankreich deutlich und auch in dieser Höhe verdient mit 3:0 besiegt. Das Hauptstadt-Team ließ vom ersten Ballwechsel nie einen Zweifel daran aufkommen, dass man als Sieger das Spiel beenden würde. Besonders erfreulich waren die Einzelergebnisse von Nina Mittelham, die an ihren 22. Geburtstag mit Jieni Shao sicherlich die stärkste Gegnerin des ASRTT Étival-Clairefontaine erwischt hatte, und von Shan Xiaona.

In einem engen Spiel (11:8, 11:9. 12:10) bewiese die amtierende Doppel-Europameisterin Nervenstärke und spielerische Klasse und machte sich selbst - auch zur Freude der Zuschauer und ihrer Team-Kameradinnen - das schönste sportliche Geburtstagsgeschenk. „Dieser Sieg war mindestens ein kleines Zeichen. Nina hat wieder einmal gezeigt, dass sie Nervenstärke gewonnen hat und dass sich ihre Mannschaft auf sie verlassen kann," so Trainerin Irina Palina.

Genauso zufrieden war die Trainerin mit Nana, die nach ihrer „Babypause" ihr Comeback auf internationaler Bühne gegeben hat. Mit 3:0 (11:6, 11:4, 11:4) hielt sie die russische Defensivspielerin Maria Dolgikh in Schach. “Für den Anfang bin ich zufrieden, dass ich gewonnen habe. Ich muss weiter an meiner Schnelligkeit und Schlaghärte arbeiten. Es geht voran," so eine selbstkritische Nana. 

Den Grundstein für den klaren Erfolg hatte Mrs. Champions League Gina Pota gleich im Auftaktmatch des Abends gelegt. Mit der für sie üblichen Dramaturgie gewann Gina gegen Camelia Iacob 3:1 (11:9, 11:6, 10:12, 11:3). Mit ihrem Spielgewinn hatte Gina zugleich Gruppenplatz 1 abgesichert und damit den Druck von Ninas und Nanas Schultern genommen. „Wenn es darauf ankommt, kann man sich auf sie verlassen," lobte Palina die Ungarin.

Viel Zeit zum Feiern bleibt den Fab4 allerdings nicht. Morgen vormittag gehts nach Anröchte zum Bundesligaspiel gegen den TTK. Kathrin Mühlbach wird dann die Mannschaft komplettieren. Spielbeginn ist 18 Uhr. 

Alles was ihr schon immer von Mati wissen wolltet

… zum Beispiel: wie sieht sie mit langen Haaren aus?  Viel Spaß!


 

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