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Auftakt nach Maß:
Erst Sieg in der Bundesliga, dann erfolgreiche Pokalverteidung

Besser hätte unser Team nicht ins neue Jahr starten können: In der Bundesliga fährt der ttc den mit einem 5:3 über Aufsteiger ESV Weil in der Bundesliga den ersten Sieg ein. Und einen Tag später folgt die erfolgreiche Titelverteidigung im Pokal. Im Finale besiegen Nina Mittelham, Shan Xiaona, Britt Eerland und Jessica Göbel Dauerrivalen Kolbermooor mit 3:2 und holen zum siebten Mal den Pott nach Berlin. „So kann es weiter gehen,“ meinte Ira nach der Pokalübergabe mit einem breiten Grinsen. Nach dem Sieg in der Champions League ist dies der zweite Titel für die Berlinerinnen in der laufenden Saison.


ttc berlin eastside Pokalsieger 2021

Mission erfüllt. Pokal verteidigt. In der achten Auflage des Pokalwettbewerbs trug sich eastside damit zum siebten Mal in die Siegerliste ein. 
Im „Finale zu Hause“ bezwang der ttc berlin eastside in einer Neuauflage des Endspiels aus dem vergangenen Jahr Kolbermoor letztlich ungefährdet mit 3:2.
Corona bedingt musste das 3B Final Four ohne Zuschauer ausgetragen werden. Schade. Denn das Pokalturnier war von vielen spektakulären, hochklassigen Ballwechseln und Spannung geprägt.  

HALBFINALE
ttc berlin eastside vs. ESV Weil 3:0

Shan Xiaona – Vivien Scholz 3:1 (11:4, 9:11, 11:5, 11:8)
Britt Eerland – Izabela Lupulesku 3:0 (11:9, 11:9, 11:4)
Nina Mittelham – Sophia Klee 3:0 (11:8, 11:5, 11:7)

TSV Schwabhausen vs. SV DJK Kolbermoor
Fu Yu – Mateja Jeger 1:3 (10:12, 11:4, 5:11, 8:11)
Yuan Wan – Sabine Winter 1:3 (11:4, 8:11, 12:14, 8:11)
Kristin Lang – Alina Nikitchanka 3:0 (11:8, 12:10, 11:6)
Fu Yu – Sabine Winter 3:2 (9:11, 11:7, 11:8, 10:12, 12:10)
Kristin Lang/Yuan Wan – Mateja Jeger/Mercedes Nagyvaradi 3:1 (11:6, 11:5, 10:12, 11:7)

Während der Titelverteidiger aus Berlin seine Aufgabe im Halbfinale gegen Weil deutlich mit 3:0 löste, stand Kolbermoor im Match gegen Schwabhausen kurz vor dem Aus. Im Entscheidungssatz des vierten Einzels führte Sabine Winter (Schwabhausen) bereits mit 10:4 gegen Fu Yu. Ein einziger Punkt fehlte zum Finaleinzug. Die Portugiesin in Reihen von Kolbermoor behielt die Nerven, drehte das Match und schaffte den 2:2 Ausgleich Das abschließende Doppel gewann Kolbermoor problemlos und schaffte den Finaleinzug.


FINALE
ttc berlin eastside vs. SV DJK Kolbermoor 3:2
Britt Eerland – Kristin Lang 3:1 (11:8, 11:1, 5:11, 14:12)
Shan Xiaona – Fu Yu 2:3 (16:18, 11:7, 11:9, 2:11, 9:11)
Nina Mittelham – Yuan Wan 3:1 (11:5, 11:8, 4:11, 11:7)
Britt Eerland – Fu Yu 0:3 (6:11, 13:15, 11:13)
Shan Xiaona/Nina Mittelham – Kristin Lang/Yuan Wan 3:1 (11:8, 11:9, 12:14, 11:6)










„Wenn es sehr gut läuft, gewinnen wir 3:0, wenn es gut läuft, gewinnen wir 3:1 und wenn esnormal läuft, gewinnen wir 3:2,“ so die Prognose von ttc Präsidenten Alexander Teichmann vor dem Finale. Das Finale im 3B Final Four sollte „normal“ verlaufen. Wie zu erwarten, gewann Britt Eerland und Nina Mittelham ihre Einzel. Wie zu befürchten, erwies sich Fu Yu einmal mehr als Angstgegnerin für die Berliner und holte ihre beiden Einzelpunkte für das Team aus Oberbayern. Die Entscheidung musste im Doppel fallen. „Mit Shan und Nina haben wir eines der besten Doppel in Europa in unseren Reihen. Deshalb waren wir vor dem letzten Match sehr zuversichtlich,“ so ttc Manager Andreas Hain.



Einen ausführlichen Bericht zu den Spielen des 3B Final Four 2021 könnt Ihr hier nachlesen: CLICK
Eine kurze Zusammenfassung des 3B Final Four 2021 in bewegten Bildern gibt es hier: CLICK

Das komplette Finale könnt Ihr auf unserem YouTube-Kanal ansehen. Den Link findet Ihr etwas weiter unten auf dieser Seite. Danke an unseren „Bild-Regiseur“ Bernd Guder, der unsere Heimspiele auf facebook und YouTube überträgt.

Wir sagen „Danke“

Das 3B Final Four musste unter erschwerten Bedingungen organisiert und durchgeführt werden. Dass es überhaupt stattfinden konnte war nur durch die Unterstützung einer ganzen Reihe engagierter Sportfreund*innen möglich.
Wir möchten uns noch einmal recht herzlich bei Thorsten Benthin, 3B Dienstleistungen, Dr. med. Gunter Frenzel und Herrn Krüger sowie Herrn Rieke vom Sportforum Berlin bedanken.

3 B Dienstleistungen hat uns als Titelsponsor finanziell unter die Arme gegriffen und das Fundament für die Veranstaltung gelegt.

Herr Krüger und Herr Rieke (Senatsverwaltung für Inneres und Sport, Sportkomplex Berlin) haben uns die Spielstätte mit der notwendigen Infrastruktur, im Rahmen der bestehenden Vorgaben, ohne zu zögern zur Verfügung gestellt.
Die Mitarbeiter*innen des Sportkomplex Paul-Heyse-Straße haben uns nach Kräften unterstützt.

Last but not least geht unser Dank an Dr. med. Gunter Frenzel von der Tagesklinik Esplande. Unser jahrzehntelanger Vereinsarzt und Sportarzt des Jahres 2020 hat ehrenamtlich bei allen Aktiven und Teilnehmer*innen am 3B Final Four die Corona-Schnelltestung durchgeführt und war am Finaltag als Turnierarzt im Einsatz.

© Alle Bilder vom 3B Final Four und dem BL Spiel gegen ESV Weil: Marco Steinbrenner


Bundesliga

ttc berlin eastside vs. ESV Weil 5:3
9. Januar 2021


Die Aufholjagd hat begonnen
Mit einem letztlich ungefährdeten 5:3 gegen den engagierten und mutig aufspielenden Bundesliga-Neuling aus dem Südbadischen konnten die Berlinerinnen am Vortag des 3B Final Fours endlich den ersten Bundesliga-Sieg dieser Saison einfahren.

Zu Beginn der Partie sah es nach einer eindeutigen Angelegenheit aus: Shan Xiaona ließ der Serbin Izabela Lupulesku nicht den Hauch einer Chance und auch Nina legte gegen Polina Trifonova mit einem 3:0 nach.

Etwas mehr Mühe hatte Britt mit Vivien Scholz. Die Brandenburgerin in Reihe des ESV Weil konnte einen 0:2 Satzrückstand ausgleichen. „Nach dem 2. Satz war meine Konzentration für einen Moment weg. Wahrscheinlich war ich mit meinen Gedanken bereits beim Pokalfinale. Vivien hat in dieser Phase aber auch stark gespielt. Nachdem mir Ira ein wenig den Kopf zurechtgesetzt hat, war ich im Entscheidungssatz wieder voll da,“ resümierte Britt den Spielverlauf.

Nachdem Sophia Klee mit ihrem Sieg über Jessica Göbel auf 1:3 verkürzt hatte, besiegte Shan Xiaona Polina Trifonova und erhöhte auf 4:1 für Berlin.
„Das darf zwar nicht passieren, kann aber passieren“, kommentierte Irina Palina die 1:3 Niederlage von Nina gegen Izabela Lupulesku. „Nach dem deutlich gewonnenen ersten Satz war plötzlich der Faden gerissen. Aber besser heute als morgen im Halbfinale,“ so eine enttäuschte Nina Mittelham.

Erwartet souverän bezwang Britt im Anschluss Sophia Klee und sicherte damit den ersten Bundesliga-Sieg der laufenden Spielzeit.

„Wir sind natürlich froh, endlich den ersten Saisonsieg eingefahren zu haben“, sagte eastside-Manager Andreas Hain nach der Partie. „Wir mussten aber sehen, dass unser Final 4-Halbfinale gegen Weil am morgigen Sonntag kein Selbstläufer werden wird. Die eine oder andere unserer Spielerinnen muss sich noch erheblich steigern, damit wir auch morgen erfolgreich sein können.“