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Gegen Metz
eastside muss in der Champions League vorlegen
Als Gruppenzweiter muss der fünfmalige Champions-League-Sieger ttc berlin eastside im Viertelfinale der Königsklasse gegen einen Gruppensieger an den Tisch. Das Los fiel auf den französischen Vertreter Metz TT mit der inzwischen 45-jährigen ehemaligen Deutschen Nummer 1 Jiaduo Wu. Gewiss kein leichter Gegner, aber schlagbar, wenn die Hauptstädterinnen in Bestbesetzung antreten und alle in guter Form in die Box gehen. Am Sonntag steigt das Hinspiel im Freizeitforum Marzahn, das Rückspiel findet am Donnerstag kommender Woche in Metz statt.
Natürlich weiß man in Berlin, dass die Französinnen 14 Tage nach dem Triumph von Mittelham und Co. im nationalen Pokal Final Four keine „Laufkundschaft“ ist. Dazu ist der Sieger in Gruppe B, der seine sämtlichen vier Partien gewinnen konnte, einfach zu stark besetzt. Man muss sich auf einen zähen Kampf einstellen, was aber nicht ausschließt, dass man die Partie gegebenenfalls klar gewinnen könnte, wenn alles passt. Und genau das ist das Ziel, denn das Rückspiel in Nordostfrankreich wird sicher noch ein gutes Stück schwieriger als die erste Partie am Sonntag. Oder auch nicht, wenn man mit einem satten Polster nach Lothringen reisen kann.
Überhaupt zeigt die Leistungskurve des ttc eastside seit Ende letzten Jahres und erst recht seit Anfang 2023 wieder steil nach oben, sodass man das Projekt Halbfinale – so lautet natürlich das erste Zwischenziel in der K.o.-Runde – selbstbewusst in Angriff nehmen kann. Neben der noch immer keineswegs zu unterschätzenden Ex-Europameisterin Jiaduo Wu dürfte Frankreichs Topklub die Rumänin Adina Diaconu (Weltrangliste Platz 75), die Russin Mariia Tailakova (WRL 78) sowie die Französin Pauline Chasselin (WRL 139) aufbieten, gewiss keine schwache Truppe, in der jede Spielerin gefährlich ist. Dem Kader gehört auch die 29-jährige Taiwanerin Cheng Hsien-Tzu an, die letzte Saison in der Rückrunde selbst für den Hauptstadtklub und zuvor zwei Jahre für den TSV Langstadt aufgeschlagen hat.
Wenn der ttc eastside aber mit Nina Mittelham, Shan Xiaona und Ding Yaping oder Sabina Surjan – beim Pokalturnier alle vier in Topform – aufläuft, wird es auch Metz schwer haben, sich durchzusetzen und dem Hauptstadtklub in Hin- und Rückspiel das Nachsehen zu geben.
Für eastside gibt es ein klares Ziel: In Bestbesetzung mit einem deutlichen Sieg eine optimale Ausgangsposition für das Rückspiel am kommenden Donnerstag in Metz zu verschaffen und dort dann die zehnte Halbfinal-Teilnahme in trockene Tücher zu packen „Bereits die Gruppenphase hat gezeigt, dass es in der Champions League keine leichten Gegner mehr gibt“, so der Kommentar von Manager Andreas Hain. „Wir gehen mit dem notwendigen Respekt an die Aufgabe, wissen aber, was wir können.“
Champions League - Viertelfinale - Hinspiel
ttc berlin eastside - Metz TT22. Januar 2023 · 14 UhrFreizeitforum Marzahn- Frauensporthalle -Marzahner Promenade 53-5512679 Berlin