Gelungener Saisonstart
eastside startet mit ungefährdetem 6:4 Sieg gegen Bingen/Münster-Sarmsheim
eastside Manager Andreas Hain sollte mit seiner Prognose, die er bei der Vorschau auf die neue Saison gegeben hatte, gleich am ersten Spieltag Recht behalten: „Es wird insgesamt viele enge Spiele geben, die Mannschaften sind in dieser Saison sehr ausgeglichen zusammengestellt". Das Heimspiel gegen die TTG Bingen/Münster-Sarmsheim gehört in diese Kategorie.
Ohne die beiden Topspielerinnen Nina Mittelham und Britt Eerland musste sich der Rekordmeister gegen die frech aufspielenden Rheinhessinnen ein wenig quälen, bis der erste Saisonsieg unter Dach und Fach war. Unter dem Strich zählt aber aus Sicht des ttc eastside nur, dass die ersten beide Punkte unter Dach und Fach sind. Und für Bingen ist es wichtig, dass man gut in die Saison gekommen ist und sich nicht als „Opferlamm“ präsentiert hat.
Ding Yaping und Ran Li-Kath überragten mit jeweils zwei Einzelsiegen. Ding gab Lea Rakovac (3:2) und Katerina Tomanovska (3:0) das Nachsehen, Li-Kath büßte weder gegen Elena Kuzmina noch gegen Karolina Mynarova einen Satz ein. Einen weiteren Punkt steuerte Toptalent Josi Neumann mit einem glatten 3:0-Efolg über Karolina Mynarova bei.
Auch das Berliner Doppel Surjan/Neumann zeigte eine entschlossene Leistung beim 3:0 über Rakovac/Mynarova. Auf Bingener Seite waren Katerina Tomanovska und Lea Rakovac – beide schlugen Sabina Surjan ohne Satzverlust – sowie Elena Kuzmina (3:2 gegen Josi Neumann) erfolgreich. Im Doppel punkteten Tomanovska/Kuzmina.
“Gelungener Saisonauftakt für uns“, zeigte sich eastside-Manager Andreas Hain zufrieden. „Ding Yaping und Ran Li Kath haben überragend gespielt. Aber auch Josi Neumann konnte überzeugen. Etwas von der Rolle war heute Sabina Surjan.“
Ausschlaggebend für den letztlich ungefährdeten Sieg von eastside war das 3:2 von Yaping über Rakovac. Die langjährige Nummer 1 der Bingener drehte einen 1:2 Satzrückstand mit Kampfkraft, Routine und spielerischer Klasse in ein 3:2 und schaffte für eastside den 2:2 Ausgleich. Selbst die Bingener zollten Anerkennung: „Ja, unsere unheimlich verdiente Ding Yaping hat uns heute einen Punktgewinn vermasselt. Sie ist wirklich eine Galionsfigur und was sie immer noch bringt, ist schon aller Ehren wert. Eine solche Spielerin würde uns sicher auch guttun,“ so Bingens Manager Joachim Lautebach.
Am 7. Oktober sind die Hauptstädterinnen beim TSV Langstadt gefordert.
Josi erstmals an Position 3. Bilanz: ein Sieg im Einzel und ein souveräner Erfolg im Doppel an der Seite von Sabina. © Foto: MW


