6:3 Erfolg in Jena!
eastside-Damen kehren mit zwei verdienten Punkten im Gepäck aus Sachsen zurück
Überzeugendes Comepack von Britt Eerland
Am 3. Spieltag der Saison 23/24 stand für unsere Damen die Reise nach Thüringen zum starken Aufsteiger SV Schott Jena auf dem Programm.
Beide Teams hatten bis dato eine 2:2 Punktebilanz auf ihrem Konto, aber wie immer wurde unserer Mannschaft -nicht zu unrecht - die Favoritenrolle zugesprochen. In der Tat konnten wir ein vielversprechendes Quartett ins Rennen schicken, wobei natürlich das Comeback von Britt Eerland nach ihrer Babypause mit Spannung erwartet wurde. Kathrin Mühlbach ersetzte kurzfristig die leicht angeschlagene Josi Neumann.
Zum Spiel:
Ein kleiner taktischer Kniff im Doppel brachte nicht zu 100% den erhofften Erfolg, aber das Minimalziel der Punkteteilung wurde durch den sicheren 3:0 Erfolg von Britt und Sabina über Scholz/Toftanker sichergestellt. Am anderen Tisch schrammten Yaping und Kathrin nur um Haaresbreite am insgeheim erhofften Break gegen die starke Kombination Takeya/Harac vorbei, konnten aber spielerisch ebenso überzeugen.
Im oberen Paarkreuz stand nun die Paarung Sabina gegen die sehr junge und sehr starke Japanerin Takeya an, während Britt sich mit der unangenehm agierenden Ece Harac auseinandersetzen musste und beide Matches entwickelten eine ganz eigene und spannende Dynamik.
Sabina zeigte unfassbaren Kampfgeist, fightete sich nach einem 0:2 Rückstand zurück ins Match und glich zum 2:2 aus. Im 5. Satz fehlte ihr dann wirklich nur das berühmte Quäntchen Glück, um sich mit einem Sieg für die starke Leistung zu belohnen. 13:15 stand schlussendlich auf dem Spielbericht, viel knapper geht es sicher kaum.
Britt benötigte genau einen Satz, um sich nach der Babypause wieder auf Wettkampftemperatur zu bringen. Was dann folgte war ein spielerisches und taktisches Feuerwerk. Ihre Gegnerin spielte alles andere als schwach, aber konnte unserer Britt am Ende nur zum verdienten 3:1 Erfolg gratulieren.
Im unteren Paarkreuz stand dann zunächst Yaping der jungen Norwegerin Toftanker gegenüber, wobei nie Zweifel am Erfolg unserer Spielerin aufkamen. Mit geschickten Schnittwechseln und gezielten Störattacken agierend, ließ Yaping ihrer Gegnerin wirklich keine Chance.
Etwas mehr Spannung war eigentlich in der anderen Partie erwartet worden, doch auch Kathrin - an diesem Wochenende quasi in der Joker-Rolle für die eigentlich geplante Josi - überzeugte komplett, was auch in diesem Spiel letztlich zu einem nie gefährdeten 3:0 Erfolg für unsere Spielerin führte.
Im zweiten Durchgang des oberen Paarkreuzes war Sabina nun anzumerken, dass die knappe Niederlage aus der 1. Partie noch sehr an ihr nagte. Wie bereits erwähnt spielte Jenas Harac an diesem Tag wirklich gut, Sabinas 0:3 ist jedoch ganz sicher mehr Momentaufnahme als ein Spiegel ihres tatsächlichen Leistungsvermögens. Wie nah Glück und Leid im Sport zusammenliegen sah man dann in der Spitzenpartie zwischen Britt und Takeya. 0:1 nach Sätzen und 0:3 zurückliegend, gönnte sich Britt eine Auszeit und schaltete nach kurzem mentalen Reset nun vollends in den "Beast-Mode". Was folgte war die hochklassigste Partie des Tages mit dem erfolgreichen Ende für unsere Britt. Hut ab vor dieser Leistung und herzlichen Glückwunsch zu einem großartigen Comeback.
5:3 für unser Team lautete nun der Zwischenstand und die Kräfteverhältnisse aus den 1. Einzeln des unteren Paarkreuzes ließen uns doch zuversichtlich in die letzten beiden Spiele gehen. Es kam wie erhofft und Yaping war es vorbehalten mit einem souveränen 3:0 Erfolg über Scholz -Kathrin befand sich am Nebentisch ebenfalls auf der Siegerstraße- für den bejubelten 6:3 Siegpunkt zu sorgen.
Letztendlich ein souverän herausgespielter und am Ende auch verdienter Sieg für unsere Damen, deren Gedanken sich nun bereits auf das nächste Spiel am kommenden Sonntag gegen Dachau (ehemals Schwabhausen) richten. Die spielstarken Dachauerinnen um die amtierende Deutsche Meisterin Sabine Winter reisen sicher nicht in die Hauptstadt um Punkte zu verschenken, sodass wir auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung unserer Fans hoffen.
Jens Ruland
